Bundesregierung finanziert mehr Respekt-Trainer für Schulen in Deutschland

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Für den Kampf gegen Extremismus, Hass und Rassismus an der Schule finanziert die Bundesregierung 151 neue Vollzeitstellen in ganz Deutschland. Die neu eingestellten „Respect Coaches“ sollen für das „respektvolle Miteinander der Schülerinnen und Schüler untereinander“, werben, wie das Bundesfamilienministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Von 2021 an stehen dafür bis 2024 jährliche Fördermittel in Höhe von 15 Millionen Euro bereit – zusätzlich zur jährlichen Förderung von 21 Millionen Euro.

Eine wissenschaftliche Untersuchung des Einsatzes von „Respect Coaches“ ergab nach Angaben des Ministeriums, dass sich mehr als 80 Prozent der Schulen solche Fachleute wünschen. Je länger die Coaches in einer Schule aktiv sind, desto größer ist ihr Einfluss auf das Zusammenleben der Schülerinnen und Schüler. Zudem sähen sich die Jugendlichen persönlich gestärkt und berichteten von positiven Auswirkungen auf das Klassenklima.

Das Vorhaben werde seit 2018 an rund 460 Schulen bundesweit umgesetzt und habe inzwischen mehr als 126.000 Schülerinnen und Schüler erreicht. „Politischen oder religiösen Extremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit dürfen wir in unserer Gesellschaft nicht dulden – schon gar nicht in unseren Schulen“, erklärte Staatssekretärin Juliane Seifert.

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