Mehr als 30 Hunde bei Wohnungsdurchsuchung in Hamburg beschlagnahmt

Symbolbild: Polizei
Symbolbild: Polizei

Bei einer Wohnungsdurchsuchung sind in Hamburg mehr als 30 Hunde beschlagnahmt worden. Polizei und Veterinäramt fanden am Montag in der Wohnung einer 42-Jährigen im Stadtteil Wandsbek 32 Hunde, wie die Polizei der Hansestadt am Dienstag mitteilte. Den Angaben zufolge stand die Frau im Verdacht, beim gewerbsmäßigen Handel mit Hundewelpen ihre Kunden betrogen zu haben. Sie soll ihnen falsche Stammbaumdaten und Haltungsbedingungen vorgetäuscht haben.

Bei der Durchsuchung habe sich den Beamten offenbart, dass die durch die Beschuldigte im Internet zum Kauf angebotenen jungen Hunde aus desolaten Zuständen stammten und offenbar nicht dem vorgegebenen Stammbaum entstammten. Zudem seien die Welpen offenbar auch nicht wie angegeben geimpft und entwurmt gewesen.

Die Tiere wurden wegen der schlechten Haltungsbedingungen der Frau entzogen und beim Hamburger Tierschutzverein untergebracht. Gegen die 42-Jährige wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

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