39 Leichen in Lkw gefunden: 24 vietnamesische Familien melden vermisste Angehörige

Nach dem Fund von 39 Leichen in einem Lastwagen in Essex, nordöstlich von London deutet mehr darauf hin, dass viele Opfer aus Vietnam stammen. Nach Berichten der staatlich gelenkten Presse in Vietnam, meldeten sich gleich 24 Familien aus derselben Provinz, die ihre Angehörige vermissen.

Nun bittet Großbritannien bei der vietnamesischen Regierung um Hilfe bei der Identifizierung der Opfer. Das berichtet die „Zeit“. Der Botschafter Gareth Ward habe bereits Vertreter des Außenministeriums von Vietnam getroffen, um die Zusammenarbeit bei der Identifizierung der Leichen zu besprechen. Vietnamesische Behörden hätten bereits Haarproben von den Menschen, die Angehörige als vermisst gemeldet haben, entnommen.

Am vergangenen Mittwoch hat die Polizei in Grays in der Nähe von London 39 Tote im Kühlcontainer eines Lastwagens entdeckt. Zuerst wurde irrtümlich berichtet, dass alle 39 Opfer aus China stammten. Die Behörden gehen davon aus, dass sie mit gefälschten Pässen illegal ins Land geschleust wurden. Die Todesursache steht immer noch nicht fest. Möglicherweise sind die Menschen im Kühllaster erfroren.

Sowohl der 25-jährige Fahrer des Lastwagens aus Nordirland, als auch drei weitere Verdächtige, darunter eine 38-jährige Frau und ein 38-Jahre alter Mann, wurden festgenommen.

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