Hoffnung auf Corona-Medikament: EU-Zulassung bald möglich?

Bild: glomex

Gibt es einen Durchbruch auf der Suche nach einem Mittel gegen das neuartige Coronavirus? Dem schwedischen Fernsehsender „TV4“ zufolge ist eine baldige Zulassung in der EU für das Medikament „Remdesivier“ denkbar. Der Wirkstoff, der ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt wurde, helfe möglicherweise auch gegen die Symptome von „Covid-19“.

Über eine Genehmigung könnte schon „in einigen Tagen“ entschieden werden, so die schwedische Arzneimittelbehörde. Eine US-Studie mit schwer „Covid-19“-Erkrankten lässt hoffen: Tests mit dem Medikament seien sehr vielversprechend, so das „Nationale Institut für Infektionskrankheiten“.

Die USA erteilten bereits eine Sondergenehmigung für den Einsatz von „Remdesivier“ in Krankenhäusern. In Deutschland dürfen Ärzte ihren Patienten den Wirkstoff seit Anfang April verabreichen, legte das Arzneimittelhärtefallprogramm des BfArM fest. Weniger Optimismus herrscht bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hinsichtlich eines Corona-Impfstoffes. In der ARD dämpfte er die Hoffnung:

„Ich freue mich, wenn es in wenigen Monaten gelänge. Aber man müsse auch realistisch bleiben: Es kann auch Jahre dauern, weil es natürlich auch Rückschläge geben kann. Das haben wir bei anderen Impfstoffen gesehen.“, so Spahn.

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