Kramp-Karrenbauer „wütend“ über versuchten Sturm auf Berliner Reichstag

Annegret Kramp-Karrenbauer - Bild: Euronews
Annegret Kramp-Karrenbauer - Bild: Euronews

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ist nach eigenen Worten wütend über den versuchten Sturm auf das Reichstagsgebäude durch Demonstranten am Samstagabend. „Zuerst einmal bin ich wütend über diese Bilder und dass es gelungen ist, solche Bilder zu produzieren“, sagte Kramp-Karrenbauer am Sonntag im ZDF. Außerdem sei sie wütend, dass hier das Demonstrationsrecht „missbraucht worden ist für Nazi-Propaganda“.

Kramp-Karrenbauer sagte, es sei „vollkommen selbstverständlich“, dass es an der Politik der Bundesregierung in der Corona-Krise etwas auszusetzen gebe und dass dagegen auch protestiert werde. Sie selbst finde die beschlossenen Maßnahmen wie die Abstandsregeln und die Maskenpflicht gemessen an dem Ziel, Leben zu retten und die Wirtschaft vor dem totalen Zusammenbruch zu bewahren, zumutbar. 

Es müsse sich jeder Kritiker auch überlegen, ob es sein Unbehagen wert sei, „dass man mit Nazis zusammen versucht, den Reichstag zu stürmen“, fügte die CDU-Vorsitzende hinzu.

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