Grenzwert für Corona-Neuinfektionen in Berlin und Frankfurt überschritten

Symbolbild: Corona
Symbolbild: Corona

Der Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist am Donnerstag für ganz Berlin sowie auch in Frankfurt am Main überschritten worden. Am Donnerstag lag der Wert in der gesamten Hauptstadt laut Lagebericht des Berliner Senats bei 52,8. Demnach stieg die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Mittwoch um 498 auf 17.112 Fälle insgesamt.

Von diesen galten knapp 14.000 als genesen, somit gab es rechnerisch rund 2.900 aktive Corona-Fälle in der Hauptstadt. Im Vergleich zum Vortag stieg laut Senat damit die Zahl der aktiven Fälle um 12,3 Prozent. Besonders betroffen waren mit hohen Sieben-Tage-Inzidenzen die Bezirke Neukölln mit 114,3, Mitte mit 78,3, Tempelhof-Schöneberg mit 72,4 und Friedrichshain-Kreuzberg mit 68,9.

Auch in Frankfurt am Main wurde der Grenzwert von 50 überschritten. In einer am Nachmittag veröffentlichten neuen Allgemeinverfügung der Stadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde der Inzidenzwert mit 59,1 angegeben. Die Anzahl der Neuinfektionen habe sich in den vergangenen zehn Tagen annähernd verdoppelt, hieß es weiter.

Die neue Verfügung sieht für Frankfurt unter anderem Alkoholverbote sowie die generelle Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen vor. Zudem wurde eine Sperrstunde für die Zeit zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr eingeführt. Ursprünglich war dies bereits ab 22.00 Uhr geplant gewesen. Eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr gilt ab Samstag ebenfalls in Berlin. Der Inzidenzwert von 50 wird auch in mehreren weiteren Städten und Landkreisen überschritten, darunter Bremen, Hagen, Hamm und Offenbach.

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