Mobilität in Deutschland im November um achteinhalb Prozent gesunken

Symbolbild: Autoaufkommen
Symbolbild: Autoaufkommen

Die Mobilität in Deutschland ist im November dieses jahresals Folge des teilweisen Lockdowns deutlich geringer gewesen als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt sank die Mobilität um achteinhalb Prozent gegenüber dem November 2019, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Besonders an Wochenende waren die Deutschen deutlich weniger unterwegs, was auf eine Einschränkung der Freizeitaktivitäten hindeutet.

Der Auswertung zufolge waren die Menschen besonders in den Stadtstaaten deutlich weniger unterwegs. In Hamburg und Berlin sank die durchschnittliche Mobilität im November um 19 Prozent gegenüber November 2019, in Bremen um 16 Prozent. Insgesamt verringerte sich die Mobilität in 14 der 16 Bundesländer – in Brandenburg stieg sie hingegen um zwölf Prozent im Vorjahresvergleich, in Mecklenburg-Vorpommern um neun Prozent.

In allen Bundesländern gab es deutliche Unterschiede zwischen Werktagen und Wochenenden. An Werktagen lag die Mobilität während der ersten vier Wochen des Teillockdowns um sieben Prozent niedriger, an den Wochenenden aber sogar um rund 15 Prozent. Dies werteten die Statistiker als Hinweis, dass große Teile der Bevölkerung unter der Woche ihrer regulären Beschäftigung nachgingen, auf die Freizeit- und Erholungsaktivitäten am Wochenende aber verzichteten.

Insbesondere auf längere Reisen sei verzichtet worden. Die durchschnittliche Reisedistanz an Wochenenden sank um 25 Prozent, an Werktagen um zehn Prozent. Das Statistische Bundesamt ermittelte die Mobilität mit anonymisierten Mobilfunkdaten.

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