Söder äußert „große Sorge um mutiertes Virus“

Markus Söder - Bild: Peter Kneffel/Pool via Reuters
Markus Söder - Bild: Peter Kneffel/Pool via Reuters

Nach dem neuen Corona-Krisengipfel hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor den möglichen Folgen einer gefährlichen Mutation des Virus gewarnt. Es gebe eine „wirklich große Sorge um ein mutiertes Virus“, sagte Söder am Dienstag nach den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder in Berlin. Wenn sich die zuerst in England entdeckte und inzwischen auch in Deutschland nachgewiesene Virusvariante durchsetze, „könnte uns noch einiges bevorstehen“.

Die Lage sei „nach wie vor ernst“, die Zahlen „sehr hoch“, sagte Söder. Es gebe „keine Möglichkeit zur Entwarnung“. Daher wäre es falsch, die Corona-Eindämmungsbemühungen „frühzeitig abzubrechen“. „Wir machen keine Experimente, wir setzen auf Sicherheit“, sagte Söder. „Je weniger intensiv wir einen Lockdown machen, desto länger wird er dauern mit der Gefahr der geringen Wirkung – je intensiver wir ihn machen, desto besser ist die Chance.“

Anzeige

AFP/Redaktion
Über AFP/Redaktion 23148 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.