Gewerkschaft der Polizei blickt mit Sorge auf Demonstrationen am 1. Mai

Symbolbild: Polizei
Symbolbild: Polizei

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) blickt mit Sorge auf die Großeinsätze bei den Demonstrationen zum Tag der Arbeit am 1. Mai. „Das Infektionsrisiko bei diesen Einsatzlagen ist eine zusätzliche Belastung für die Polizistinnen und Polizisten“, sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radek den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). „Wenn sich bei Demonstrationen nicht an den Infektionsschutz gehalten wird, nicht Abstand gehalten und Maske getragen wird, dann erhöht sich für die Einsatzkräfte vor Ort das Risiko einer Ansteckung mit Corona.“

Wegen der Corona-Pandemie hatten viele Parteien und Initiativen angekündigt, dass ihre Veranstaltungen zum Tag der Arbeit nur virtuell im Internet stattfinden würden. Mehrere Gruppen und Bündnisse haben aber auch Kundgebungen auf der Straße angemeldet.

In Berlin werden rund 7000 Polizisten im Einsatz sein, um die mehr als 20 angekündigten Demonstrationen, Kundgebungen und Veranstaltungen abzusichern. Dazu zählen die traditionelle sogenannte revolutionäre Demonstration zum 1. Mai und ein Protestzug gegen die Corona-Politik. Auch in anderen Städten sind für den Tag der Arbeit traditionell Aufzüge und Veranstaltungen angemeldet.

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