Londons Bürgermeister Khan im Amt bestätigt

Sadiq Khan - Bild: East London Mosque/CC BY-NC-ND 2.0
Sadiq Khan - Bild: East London Mosque/CC BY-NC-ND 2.0

Bei den Regionalwahlen in Großbritannien ist der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden. Nach den am Samstagabend veröffentlichten Ergebnissen behielt der 50-Jährige Labour-Politiker die Oberhand gegenüber seinem konservativen Herausforderer Shaun Bailey.

Khan erhielt demnach gut 1,2 Millionen Stimmen, während Bailey knapp 980.000 auf sich vereinte. Die Wahlbeteiligung war mit 42 Prozent niedriger als bei früheren Urnengängen.

Khan, ein Sohn pakistanischer Zuwanderer, war 2016 als erster muslimischer Politiker zum Bürgermeister einer westlichen Hauptstadt gewählt worden. Er hatte damals das Amt vom heutigen Premierminister Boris Johnson übernommen.

Nach der Bekanntgabe seines Wahlsieges sagte der 50-Jährige, er wolle sich in seiner zweiten Amtszeit darauf konzentrieren, Brücken zwischen den verschiedenen Gemeinschaften Londons zu bauen sowie zwischen dem Londoner Rathaus und der britischen Regierung.

Während des Wahlkampfes hatte Khan vor allem die Schaffung von Arbeitsplätzen versprochen und erklärt, er werde dafür sorgen, dass London trotz Brexit und Pandemie seinen Spitzenplatz in der Welt behalte.

Khan hatte sich gegen den Austritt Großbritanniens aus der EU ausgesprochen und sich in seiner ersten Amtszeit sowohl mit Johnson als auch dem früheren US-Präsidenten Donald Trump angelegt. Er wird immer wieder auch als möglicher Labour-Kandidat für das Amt des britischen Regierungschefs gehandelt.

Anzeige



Anzeige

Avatar-Foto
Über Redaktion des Nürnberger Blatt 43947 Artikel
Hier schreiben und kuratieren die Redakteure der Redaktion des Nürnberger Blatt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Jeder Kommentar ist willkommen. Bitte beachte: Um die missbräuchliche Nutzung der Kommentarfunktion (Hassrede, Hetze, Spam, Links u. Ä.) zu verhindern, musst du deinen Klarnamen (bestehend aus Vor- und Nachname) und deine E-Mail-Adresse (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht) angeben. Sobald dein Kommentar geprüft wurde und dieser nicht gegen die Netiquette verstößt, wird er durch die Redaktion freigeschalten und veröffentlicht.