Bayerns Gesundheitsminister Holetschek kann sich Testpflicht an Schulen vorstellen

Klaus Holetschek - Bild: Stefan Obermeier/Bayerischer Landtag
Klaus Holetschek - Bild: Stefan Obermeier/Bayerischer Landtag

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich für eine Corona-Testpflicht an Schulen ausgesprochen, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen es zulassen. „Ich kann mir das sehr gut vorstellen, wenn es möglich ist“, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Freiwilligkeit sei grundsätzlich richtig, aber die Bereitschaft zum Testen sei nicht so hoch gewesen, wie er es erwartet habe.

Holetschek kündigte ein „engmaschiges Testregime“ für die Schulen in Bayern an. Das Land habe „sehr viele Selbsttests gekauft und an alle ausgeliefert“. Er kündigte an, dass sich das bayerische Kabinett in der kommenden Woche nochmal mit der Situation in den Schulen befassen werde. „Wir sehen, dass die Infektionen auch jüngere Menschen im Moment betreffen“, sagte Holetschek.

Nach dem Stopp der Impfungen von unter 60-Jährigen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca setzt Holetschek auf andere Impfmittelhersteller. „Bei der Erstimpfung versuchen wir, dass die unter 60-Jährigen jetzt einen anderen Impfstoff bekommen“, sagte er. Das hänge von der Verfügbarkeit ab. Er setze insbesondere auf Biontech, da das Werk im hessischen Marburg mittlerweile produziere. „Ich hoffe, dass wir da kompensieren können“, sagte Holetschek.

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