SPD fordert höhere Löhne für „Leistungsträger“ in der Pandemie

Symbolbild: Geld
Symbolbild: Geld

Zum Tag der Arbeit hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil höhere Löhne für Arbeitnehmer gefordert, die in der Corona-Pandemie besondere Lasten tragen. „Diejenigen, die seit über einem Jahr Corona-Pandemie unser Land am Laufen halten, in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, in den Schulen und Kitas oder an den Supermarktkassen, das sind die Leistungsträger unserer Gesellschaft“, sagte Klingbeil den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben).

„Sie haben mehr Respekt für ihre Arbeit verdient und das muss sich in besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen ausdrücken“, betonte der SPD-Politiker. Klingbeil warf der Union vor, Verbesserungen für Arbeitnehmer zu blockieren. Daher brauche es nach der Bundestagswahl neue Bündnisse, „mit denen wir Respekt in politisches Handeln übersetzen können“. Konkret forderte der SPD-Generalsekretär die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen und eine Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro.

Der Mindestlohn war zum Jahreswechsel von 9,35 Euro auf 9,50 Euro angehoben worden. Es ist vorgesehen, dass er danach jeweils im Sechs-Monats-Rhythmus auf 9,60 Euro, auf 9,82 Euro und schließlich am 1. Juli 2022 auf 10,45 Euro ansteigt.

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