Forsa: Union baut Vorsprung aus

Alexander Dobrindt, Friedrich Merz, Thorsten Frei, Dorothee Bär (Archiv) (über dts Nachrichtenagentur)
Alexander Dobrindt, Friedrich Merz, Thorsten Frei, Dorothee Bär (Archiv) (über dts Nachrichtenagentur)

In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat die Union in der Wählergunst zugelegt und ihren Vorsprung damit ausgebaut. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv gewinnt sie einen Punkt hinzu und kommt auf 31 Prozent. Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und rutschen ab auf 13 Prozent.

Bei SPD (14 Prozent), AfD (22 Prozent), FDP (5 Prozent), Linke (4 Prozent) und den sonstigen Parteien (11 Prozent) gibt es keine Veränderungen zur Vorwoche. Auch bei der Kanzlerfrage liegt CDU-Chef Friedrich Merz deutlich vorn: Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich bei der Konstellation Scholz – Merz – Habeck in dieser Woche nur noch 15 Prozent (-1) für Olaf Scholz (SPD), unverändert 24 Prozent für Merz und 18 Prozent für Robert Habeck (Grüne) entscheiden. Bei der Konstellation Scholz – Merz – Baerbock kommt Scholz auf 18 (-1), Merz auf 28 (+1 Prozentpunkt) und Annalena Baerbock (Grüne) auf 17 Prozent.

22 Prozent der Bundesbürger haben derweil Verständnis dafür, dass die Regierungsparteien der Ampelkoalition sich bisher nicht auf eine Lösung der Haushaltskrise einigen konnten und der Haushalt 2024 nicht mehr in diesem Jahr verabschiedet werden kann. Drei Viertel (75 Prozent) der Bundesbürger sehen darin eine Blamage für die Bundesregierung. Diese Einschätzung wird mehrheitlich von allen Bevölkerungs- und Wählergruppen – auch von den Anhängern der drei „Ampel“-Parteien – geteilt.

Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden vom 5. bis 11. Dezember erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte. Zur Haushaltskrise wurden am 8. und 11. Dezember 1.003 Personen befragt.

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