Braun: Erstarkter Rechtsextremismus bleibt auch nach der Pandemie

Symbolbild: Extremist
Symbolbild: Extremist

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sieht den im Zuge der Corona-Pandemie erstarkten Rechtsextremismus in Deutschland als bleibendes Problem an. „Wir haben eine Zunahme von Rechtsextremismus und Verschwörung erlebt und ein großer Teil davon wird bleiben, auch wenn Corona vorbei ist“, sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. Das sei neben den gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen einer der Schäden dieser Pandemie.

Braun forderte, gegen Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen Stellung zu beziehen: „Wir müssen als Gesellschaft klar machen, dass das Randphänomene sind, die in unserer Mitte keinen Platz haben, damit sie nicht hoffähig werden.“ Der Staat wiederum müsse transparent handeln, um Verschwörern den Boden zu entziehen, und konsequent einschreiten, wenn das Recht verletzt werde.

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